Wasserwerte

Das Trinkwasser wird von den Stadtwerken Karlsruhe in regelmäßigen Abständen durch Probeentnahmen untersucht. Die Wasserqualität in Ötigheim ist insgesamt sehr gut. Die Wasserhärte liegt im Härtebereich "hart" bei 16,2 °dH. Der Wasserdruck im Ortsnetz liegt bei rund 4 bar. Im Folgenden sind die wesentlichen Ergebnisse aus den zuletzt durchgeführten Qualitätsuntersuchungen dargestellt.

Brunnen 1

Umfassende Trinkwasseruntersuchung (Februar 2020)
Alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung sind eingehalten. Die mikrobiologischen Befunde sind einwandfrei. Das Rohwasser weist kaum Trübstoffe auf. Es ist genau im Kalk-Kohlesäure-Gleichgewicht. Das Wasser weist eine Gesamthärte von 2,88 mmol/l (16,2°dH) auf und ist damit dem Härtebereich „hart“ nach dem deutschen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz zuzuordnen. Mit 12,6 mg/l weist der Brunnen 1 eine geringfügig höhere Nitrat-Konzentration wie im Vorjahr (11,3 mg/l) auf. Der Wert kiegt in einem für den Brunnen typischen Schwankunksband. Aufgrund der Nitratkonzentration im Rohwasser der Trinkwasserförderung ist das Wasserschutzgebiet als Nitrat-Normalgebiet einzustufen. 
Der Gesamtgehalt an organischem Kohlenstoff ist mit 0,60 mg/l TOC niedrig. Schwermetalle (außer Uran) sowie Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW, inkl. Trihalogenmethane) und Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind in der Probe nicht nachzuweisen. Das geogen bedingte Uran ist wie im Vorjahr mit 0,8 µg/l nachzuweisen, was einem für Baden-Württemberg sehr niedrigen Wert entspricht und auch weit unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 10 µg/l liegt. An Wirkstoffen zur Pflanzbehandlung und Schädlingsbekämpfung und deren Metaboliten sind lediglich sehr geringe Spuren der als „nicht relevant“ (da nicht toxisch) eingestuften Abbauprodukte N,N-Dimethylsulfamid (0,025 µg/) und Methyldesphenyl-Chloridazon (B1) (0,067 µg/) nachzuweisen, die mit weit unter dem dauerhaft duldbaren Gesundheitlichen-Orientierungswert (GOW) des Umweltbundesamtes von 1 µg/l bzw. 3 µg/ liegen. Beide Pflanzenschutzmittel-Abbauprodukte sind in Baden-Württemberg im Grundwasser häufig nachweisbar.

Übersicht Umfassende Trinkwasseruntersuchung Brunnen 1 (201 KB)

Untersuchung auf Nitrat (Februar 2019)
Mit 11,3 mg/l weist der Brunnen eine geringfügig geringere Nitratkonzentration wie letztes Jahr (12,4 mg/l) auf. Der Nitratgehalt kann aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung, Düngemaßnahmen und wechselnder klimatischer Bedingungen zeitlich stark schwanken.

Brunnen 2

Untersuchung auf Nitrat und pharmazeutische Wirkstoffe (Februar 2020)
Mit 13,6 mg/l weist der Brunnen 2 eine geringfügig niedrigere Nitratkonzentration wie letztes Jahr (14,5 mg/l) auf.
Der Nitratgehalt kann aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung, Düngemaßnahmen und wechselnder klimatischer
Bedingungen zeitlich stark schwanken.

Umfassende Trinkwasseruntersuchung (Februar 2019)
Alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung sind eingehalten. Die mikrobiologischen Befunde sind einwandfrei. Das Rohwasser weist kaum Trübstoffe auf. Es ist genau im Kalk-Kohlesäure-Gleichgewicht. Es weist eine Gesamthärte von 2,79 mmol/l (15,7°dH) auf und ist demnach dem Härtebereich „hart“ nach dem deutschem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz zuzuordnen. Mit 14,5 mg/l weist der Brunnen eine deutlich geringere Nitrat-Konzentration gegenüber dem Vorjahr (19,2 mg/l) auf. Der Wert liegt in einem für den Brunnen typischen Schwankunsband. Aufgrund der Nitratkonzentration im Rohwasser der Trinkwasserförderung ist das Wasserschutzgebiet als Nitrat-Normalgebiet einzustufen. Der Gesamtgehalt an organischem Kohlenstoff ist mit 0,46 mg/l TOC niedrig. Schwermetalle (außer Uran) sowie leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW inkl. Trihalogenmethane) und Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind in der Probe nicht nachzuweisen. Das geogen bedingte Uran ist auch diesjährig mit 0,8 µg/l nachzuweisen, was einem für Baden-Württemberg sehr niedrigen Wert entspricht und auch weit unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 10 µg/l liegt. An Wirkstoffen zur Pflanzenbehandlung und Schädlingsbekämpfung und deren Metabolite sind lediglich sehr geringe Spuren des als „nicht relevant“ (da nicht toxisch) eingestuften Abbauprodukts N,N-Dimethylsulfamid nachtzuweisen, die mit 0,015 µg/l weit unter dem dauerhaft duldbaren gesundheitlichen Orientierungswert (GOW) des Umweltbundesamtes von 1µg/l bzw. 3 µg/l  liegen. Dieses Pflanzenschutzmittel-Abbauprodukt ist in Baden-Württemberg im Grundwasser häufig nachweisbar.
 

Übersicht Umfassende Trinkwasseruntersuchung Brunnen 2 (199 KB)