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Seit 2019 sind die MÖBS-Bürgermeister Dietmar Späth, Frank Kiefer, Constantin Braun und Siegfried Schaaf nun auch Mitglied der im Jahre 1982 vom Bürgermeister der Stadt Hiroshima/ Japan Friedensorganisation. Deren Ziel ist es, mit Hinblick auf die traumatischen Ereignisse des Atomwaffeneinsatzes in Hiroshima und Nagasaki  im Jahre 1945 die Verbreitung von nuklearen Waffen zu verhindern und möglichst die Abschaffung zu erreichen. 1991 wurden die Mayors for Peace vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation registriert. Inzwischen gehören dem Netzwerk über 7500 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an. In Deutschland sind etwa 600 Mitglieder dem Bündnis beigetreten, hier in der Region auch Rastatt, Bühl, Gaggenau und Baden-Baden. Hiroshimas Bürgermeister Kazumi Matsui hieß die MÖBS-Kollegen nun in einem persönlichen Anschreiben Willkommen und dankte für die Unterstützung. Unterstützt wird diese Initiative in unserer Region  auch von dem in Verein Basis für Frieden e.V. mit Sitz in Muggensturm.     Text der Urkunde:   Bürgermeister für Frieden   Bescheinigung der Mitgliedschaft   Wir bestätigen Ihrer Gemeinde hiermit die Mitgliedschaft in der Vereinigung der Bürgermeister für den Frieden.   Wir verpflichten uns, alle Anstrengungen zu unternehmen, um städteverbindende Solidarität zu schaffen, die nationale Grenzen und ideologische Unterschiede überschreitet, um unser Ziel der vollständigen Abschaffung von Atomwaffen zu erreichen und ein Wiederauftreten der Tragödien von Hiroshima und Nagasaki zu verhindern.   Hiroshima, 1. Januar 2019 Katsumi Matsui Bürgermeister Präsident von Bürgermeister für Frieden       Hier das persönliche  Anschreiben von Bürgermeister Kazumi Matsui an Herrn Bürgermeister Frank Kiefer     „ Lieber Herr Bürgermeister Kiefer,   Ich hoffe, dieser Brief erreicht Sie bei guter Gesundheit.   Ich bin zutiefst dankbar über Ihre Entscheidung, Mitglied bei unserer Organisation Bürgermeister für Frieden zu werden und es ist mir eine Freude, Ihre Gemeinde Willkommen zu heißen. Die Mitglieds-Bescheinigung ist diesem Schreiben angeschlossen.   Ich freue mich auf Ihre Beteiligung bei den Aktivitäten unserer Organisation, gerade auch hinsichtlich der „ Visions Kampagne 2020“. Wir brauchen Ihre Hilfe um eine freidliche Welt ohne Nukleare Waffen zu erreichen. Besonders verbunden wären wir Ihnen, wenn Sie weitere Bürgermeister in Ihrer Region oder auch der Partnerstädte für unsere Friedensinitiative gewinnen könnten. Desweiteren hoffen wir, dass Sie die Möglichkeit finden, ihre Regierung zu drängen sich für die Abschaffung der Nuklearen Waffen einzusetzen.   Wir befinden uns an einem kritischen Wendepunkt in der Bemühung,  uns von der Nuklearen Bedrohung zu befreien.   Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit, für ein gesundes Wachstum und Wohlstand für Ihre Gemeinde   Herzlichst Ihr   Kazumi Matsui Bürgermeister von Hiroshima Präsident von Bürgermeister für Frieden „

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Bereits seit einigen Monaten laufen die Sanierungsarbeiten in der Rastatter Straße. Diese werden in den nächsten Wochen abgeschlossen. Parallel laufen weitere Projekte und Baustellen rund um Ötigheim, die nach Abschluss eine erhebliche Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur mit sich bringen werden.   Wir bitten die vorhandenen Beeinträchtigungen zu entschuldigen und danken allen Betroffenen für Ihr Verständnis.     Neuer Gehweg in Richtung Brüchelwaldschule/Brüchelwaldhalle   Aktuell befindet sich auf der Zufahrtsstraße (Am Tellplatzweg) in Richtung Brüchelwaldschule/Brüchelwaldhalle kein Gehweg. Dies führte in der Vergangenheit teilweise zur Gefährdung von Fußgängern und Kindern, die mit Ihrem Fahrrad noch die Gehwege benutzen müssen. Mit der Schaffung eines separaten Gehweges in diesem Bereich wird die Sicherheit für Fußgänger und Kinder auf dem Fahrrad erheblich verbessert.     Neuer Radweg entlang des Gewerbegebietes an der alten B 36   Die Arbeiten zur Schaffung eines Radweges entlang des Gewerbegebietes an der ehemaligen B36 laufen auf Hochtouren und liegen voll im Zeitplan. Aktuell wird der Unterbau für die Fahrbahn eingebaut. Die Maßnahme wurde in das Förderprogramm für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) aufgenommen und wird zu 50% vom Land Baden-Württemberg bezuschusst. Damit wird der langersehnte Lückenschluss entlang der alten B36 für Radfahrer endlich realisiert.   Ausbau der K3718 zwischen B3 und B 36   Die Arbeiten zum Ausbau der K3718 und B36 hat in dieser Woche begonnen. Der Ausbau der Straße und des Rad- und Wirtschaftswegs erstreckt sich auf eine Länge von rd. 770 m, der Ausbau der B 3 im Bereich der Einmündung umfasst eine Länge von rd. 240 m. Die Fahrbahn wird auf eine Breite von 6,0 m ausgebaut, der Rad- und Wirtschaftsweg ist 3,0 m breit. Zwischen Fahrbahn und Rad- und Wirtschaftsweg liegt ein Trennstreifen von 1,75 m Breite.   Es ist eine Bauzeit von rd. 5 bis 6 Monaten geplant, so dass die Bauarbeiten voraussichtlich Ende September 2019 abgeschlossen werden können.   Für den ersten Bauabschnitt ist es erforderlich, die K 3718 zwischen der B 36 und der Robert-Bosch-Straße ab Montag, 18. März 2019, 8:00 Uhr bis voraussichtlich Juli 2019 für den Verkehr voll zu sperren.   Die Gemeinde Ötigheim ist sehr froh über den Ausbau und Lückenschluss der K3718/B3 der eine erhebliche Verbesserung für alle Nutzer darstellt.     Erweiterung Firma Hartmann im Industriegebiet an der B3   Im Industriegebiet an der B3 entsteht aktuell ein neues Logistikzentrums mit 4 Hallen. Hiervon zwei Hallen als Stahlcoillager und zwei weitere Hallen als Lager für Industriegüter, sowie dem Einbau von Büros und Sozialräumen im OG

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Neun Unterschriften für ein wichtiges Gemeinschaftswirken: Am Donnerstag, 14. Februar, unterzeichneten Rastatts Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und die Bürgermeisterin und Bürgermeister aus Au am Rhein, Bietigheim, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Iffezheim, Muggensturm, Ötigheim und Steinmauern die öffentlich-rechtliche Vereinbarung für den "Gemeinsamen Gutachterausschuss bei der Großen Kreisstadt Rastatt" im Historischen Rathaus in Rastatt. Damit ist ein weiterer Meilenstein erreicht, dass der neue gemeinsame Gutachterausschuss zum 1. April 2019 seine Arbeit aufnehmen kann. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rastatt und aller Mitgliedsgemeinden haben ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, sich direkt an die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Rathaus Herrenstraße 15 zu wenden, wenn sie ein Verkehrswertgutachten für eine Immobilie oder Bodenrichtwertangaben benötigen. In den vergangenen Monaten hatten die Gemeinderäte der beteiligten Kommunen mit Grundsatzbeschlüssen der Bildung des gemeinsamen Ausschusses zugestimmt. Diese Entscheidung war in Rastatt am 22. Oktober 2018 einstimmig getroffen worden. Ebenfalls einstimmig hatte der Rastatter Gemeinderat am 28. Januar 2019 grünes Licht für die Inhalte der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung gegeben. Die nun von den Bürgermeistern unterschriebene Vereinbarung wird dem Regierungspräsidium Karlsruhe zur Genehmigung vorgelegt. Anschließend folgt die Benennung der Gutachterinnen und Gutachter aus den jeweiligen Kommunen. In dem Gremium werden insgesamt 23 Gutachter vertreten sein. Die Geschäftsführung des Gutachterausschusses hat bereits seit Oktober, als Mitarbeiter der Stadt Rastatt, Ralf Buchholz inne. Er ist Vermessungsingenieur, Diplom-Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken und Immobiliengutachter. Nötig und höchst sinnvoll geworden ist die Bildung des Gemeinsamen Gutachterausschusses, weil sich die rechtlichen Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg beim Erbschaftssteuer- und Bewertungsrecht oder bei der Grundsteuer geändert haben. So sind circa 1.000 Kaufverträge empfohlen, um Rechtssicherheit bei der Ermittlung der Bodenrichtwerte zu haben. Für einzelne Gemeinden ist dies eine kaum zu erreichende Größe, mit dem Zusammenschluss wird daraus jedoch eine bewältigbare Aufgabe.

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Die öffentliche Wasserversorgung ist eine kommunale Pflichtaufgabe. 74 Prozent des Trinkwasseraufkommens in Deutschland werden aus dem Grundwasser entnommen. Auch in Ötigheim ist das Grundwasser die Basis für die Trinkwasserversorgung. Die Belastung des Grundwassers in Deutschland nimmt durch vom Menschen verursachte Verunreinigungen (u. a. PFC, Nitrat, Medikamente, Hormone) immer mehr zu. Daher entscheiden sich immer mehr Gemeinden dazu, eine Ersatzwasserversorgung aufzubauen um die Wasserversorgung der Gemeinde sicherzustellen. Die Gemeinde Ötigheim untersucht bereits seit vielen Jahren den Aufbau einer wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Ersatzwasserversorgung. Aufgrund der PFC-Belastung in der Region hat das Thema in den letzten beiden Jahren zunehmend Fahrt aufgenommen. Nach der Prüfung vieler verschiedener Varianten hat sich eine Variante als die pragmatischste und wirtschaftlichste Variante herausgestellt. Diese sieht vor, dass die Gemeinde Ötigheim und die eneREGIO GmbH aus Muggensturm auf Gemarkung Ötigheim ein neues gemeinsames Wasserwerk inkl. Speicherbehälter und Aufbereitungsanlage errichten. Ziel der Maßnahme ist es, die Wasserversorgung der Gemeinden Muggensturm und Ötigheim mittels einer interkommunalen Vernetzung sicherzustellen. Die Versorgungssicherheit hat dabei höchste Priorität. Durch den Bau eines gemeinsamen Wasserwerkes ergeben sich zudem erhebliche Einsparungen bei den Investitionskosten sowie langfristige Einsparungen bei den Betriebs- und Wartungskosten. Die Gesamtkosten des Projektes betragen nach der vorliegenden Kostenschätzung 5.409.000 Euro. Davon entfallen 1.625.000 Euro auf die Gemeinde Ötigheim und 3.785.000 Euro auf die eneREGIO GmbH. Für den Bau und Betrieb des gemeinsamen Wasserwerks soll eine GmbH errichtet werden, an der die Gemeinde Ötigheim und die eneREGIO GmbH analog der Investitionskosten beteiligt sind. Mit dem Bau des gemeinsamen Wasserwerks erhalten die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen der Gemeinden Muggensturm und Ötigheim die maximale Versorgungssicherheit im Bereich der Wasserversorgung. Der Gemeinderat hat dem Bau des gemeinsamen Wasserwerks in der öffentlichen Sitzung am 19.02.2019 zugestimmt. Im nächsten Schritt soll die Gesellschaft für den Bau und den Betrieb des Wasserwerks ausgegründet werden. Die Inbetriebnahme des Wasserwerks ist für das Jahr 2022 geplant.

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