Die Tigermückensaison hat begonnen!
Damit Sie den Frühling und Sommer ohne Tigermücken im Garten genießen können, haben wir einige Infos und Tipps für Sie zusammengestellt.
Tigermücken entwickeln sich innerhalb einer Woche in wassergefüllten Behältnissen, die sich in Gärten oder auf Balkonen befinden wie z. B. Regentonnen, Übertöpfe, Untersetzer, Gießkannen, Tiertränken, aber auch Hofgullys, verstopften bzw. durchhängenden Dachrinnen, hohlen Zaunpfählen etc. Da Tigermücken nur wenige hundert Meter weit fliegen, stammen die attackierenden Exemplare, entweder vom eigenen Grundstück oder aus der Nachbarschaft.
In der Zeit von Anfang April bis Anfang Oktober sollten aus diesem Grund konsequent einige Maßnahmen umgesetzt werden. Außerhalb dieses Zeitraums findet keine Vermehrung der Tigermücken statt; ein Großteil der im Herbst abgelegten Eier übersteht jedoch unbeschadet den Winter.
-Gefäße so lagern, dass sich kein Wasser darin ansammeln kann.
-Behältnisse lückenlos abdichten (z. B. Regentonne mit einem engmaschigen Moskitonetz mit Gummizug).
-1-mal wöchentlich wassergefüllte Behältnisse vollständig entleeren.
-Brutmöglichkeiten 14-täglich mit Bti-Tabletten behandeln. Diese Tabletten beinhalten einen Eiweißstoff, der nur für die Larven weniger Mückenarten tödlich ist. Für andere Tiere, wie z. B. Bienen, Hunde, Katzen, Igel, Vögel, Reptilien, Amphibien und natürlich auch für den Menschen ist der biologische Wirkstoff völlig unbedenklich.
-Die Weibchen kleben ihre Eier sehr fest an die Innenwand von wassergefüllten Gefäßen. Mit heißem Wasser (mindestens 60 °C) können die Eier in den Behältnissen (Blumentöpfe, Untersetzer, Gießkannen, Gullys, Regenrinne etc.) abgetötet werden.
-Alternativ können die Eier mit einer Bürste aus den Gefäßen entfernt werden. Den Innenrand kräftig abschrubben, Gefäß und Bürste anschließend mit sauberem Wasser aus- bzw. abspülen und das Wasser samt Eiern auf die Erde gießen.
Bti-Tabletten können Sie als Ötigheimer Bürgerin/Bürger kostenfrei in der Tell-Apotheke (Händelstr. 7) erhalten.
Umfangreiche Informationen zur Asiatischen Tigermücke gibt es auf der Website www.kabsev.de.













