Aktuelles

E-Bike für die Amtsausträgerin Christiane Jung (23. August 2019)

Amtsausträgerin Christiane Jung ist von der Gemeinde mit einem E-Bike ausgestattet worden. Somit kann die Post der Gemeinde auch in Zukunft umweltfreundlich, zeitnah und zuverlässig ausgeliefert werden.

Praktikanten unterstützen die Verwaltung (30. Juli 2019)

Anfang letzter Woche haben ein Schüler von der Handelslehranstalt Rastatt und zwei Studenten von der Hochschule Kehl mit ihrem Praktikum bei der Gemeindeverwaltung Ötigheim begonnen.
Jonathan Walter aus Ötigheim erhielt im Zuge seines Schülerpraktikums der Handelslehranstalt Rastatt eine Woche lang Einblicke in verschiedene Bereiche der Gemeinde, wie z.B. im Bürgerservice, in der Kindertageseinrichtung, im Hauptamt sowie in der Finanz - und Personalverwaltung.
Julia Lorenz aus Plittersdorf und Andreas Haller aus Muggensturm absolvieren derzeit ihre praktische Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst. Für den ersten von vier Praxisabschnitten haben sie die Gemeindeverwaltung Ötigheim ausgewählt.
Beide haben bereits ihr Grundlagenstudium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl abgeschlossen und möchten nun in Ötigheim die Möglichkeit nutzen eingehende Praxiserfahrungen zu sammeln und ihre theoretischen Kenntnisse zu vertiefen und zu festigen.
Die Verwaltung erhält damit nicht nur personelle Unterstützung, sondern gleichzeitig auch Einblicke in die aktuellen theoretischen und methodischen Ansätze der Verwaltungswissenschaften.
Bis Mitte Oktober werden Julia Lorenz die Finanz- und Personalverwaltung und Andreas  Haller das Büro des Bürgermeisters tatkräftig unterstützen.
Frau Lorenz hat ihren Arbeitsplatz im 1. Obergeschoss des Rathauses (Zimmer  11). Sie erreichen sie unter der Telefonnummer 07222/9197-22 oder per E-Mail unter PraktikantFV@oetigheim.de.
Herr Haller hat seinen Arbeitsplatz ebenfalls im 1. Obergeschoss des Rathauses (Zimmer  12). Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer 07222/9197-36 oder per E-Mail unter PraktikantBdB@oetigheim.de.

Geänderte Öffnungszeiten im Rathaus (29. Mai 2019)

Aus dienstlichen Gründen ist das Rathaus am Donnerstag,
6. Juni erst ab 9:00 Uhr für Sie geöffnet.
 
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Jahreshauptversammlung des Fördervereins für Ötigheimer Senioren in Pflegeeinrichtungen e.V. am 29.04.2019 (10. Mai 2019)

Bei der ersten Jahreshauptversammlung nach der Vereinsgründung konnte Bürgermeister Frank Kiefer als 1. Vorsitzende des Fördervereins für Ötigheimer Senioren in Pflegeeinrichtungen e.V. zahlreiche Mitglieder im Seniorenzentrum Curatio begrüßen. In seiner Rede blickte er auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück. Der Förderverein wurde gut in der Dorfgemeinschaft aufgenommen. Die Mitgliederzahl ist innerhalb weniger Monate auf 40 Personen und Institutionen gestiegen. Mit den Einnahmen durch Veranstaltungen und Spenden konnten bereits mehrere Projekte realisiert werden. Für die Bewohner des Seniorenzentrums Curatio wurde ein Großbildfernseher beschafft. Außerdem wurden für die Senioren mehrere Schürzen beschafft, die beim Sommerfest, der Kuchenaktion und der Weihnachtsbude des Seniorenzentrums zum Einsatz kommen. Kassier Sascha Maier berichtete über die Entwicklung der Mitgliederzahlen sowie die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Mit großer Freude blickt man auf die nächsten Projekte, die bereits mit Begeisterung vorbereitet werden. Dabei handelt es sich unter anderem um das „Grillen für Senioren“ am 9. Mai und das „Backen für das Beet“ am 11. und 12. Mai. Nach der Versammlung wurde dem Förderverein von der VR-Bank durch Vorstandsmitglied Klaus Knapp eine Spende in Höhe von 1.000 Euro überreicht. Der Verein bedankt sich für die großzügige Spende welche für weitere dem Vereinszweck dienenden Projekte eingesetzt wird. Anschließend führte Romeo Pletowski, Vorstandsmitglied des Vereins und Geschäftsführer von SPPS, die Mitglieder noch durch die Baustelle der in direkter Nachbarschaft entstehenden Tagespflege.

Der MÖBS Familien-Radtag am 01. Mai stieß auf hervorragende Resonanz (10. Mai 2019)

Hunderte von Radfahrern machten sich auf dem beliebten MÖBS-Radrundweg und besuchten die verschiedenen Veranstaltungen in den vier Gemeinden. In Ötigheim war das traditionelle Fest und Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr von morgens bis in die Abendstunden bei bestem Wetter hervorragend besucht. Den Kameradinnen und Kameraden und zahlreichen Helfer gilt ein herzliches Dankeschön für die wieder mal perfekte Ausrichtung dieses Festes.
 
Zahlreiche gestempelte Teilnehmerkarten gingen ein. Die Ziehung der Gewinner wird in Kürze im Bietigheimer Rathaus erfolgen. Wie in den Vorjahren werden die Gewinner benachrichtigt und im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Preise übergeben.
Der Radtag war ein großer Erfolg und wird auf Grund der steigenden Resonanz voraussichtlich auch im nächsten Jahr stattfinden und so wieder die schönen Gemeinden mit ihren Besonderheiten den Bürgerinnen und Bürgern nahe bringen.
 

Einweihung Rastatter Straße erfolgreich durchgeführt (08. Mai 2019)

Herzlichen Dank an die Anwohner und Landrat a.D. Jürgen Bäuerle sowie Pfarrer Erich Penka für die Einweihung.

Gemeinderat vor Ort: Begehung Ökokontomaßnahmen (17. April 2019)

Am vergangenen Freitag war der Gemeinderat und Vertreter des Obst- und Gartenbauvereins und des Vereins für Umweltschutz und Landschaftspflege
zusammen mit Andreas Kühn, Büro für angewandte Geografie Rastatt, kurz aglR, mit dem Rad unterwegs und besichtigte mögliche künftige Standorte für Ökokontomaßnahmen. Bereits im Jahr 2016 wurde die Ermittlung geeigneter Ausgleichsflächen und Kompensationsmaßnahmen für Eingriffe im Rahmen der Bauleitplanung in Auftrag gegeben. Gemeindeeigene Flächen wurden ermittelt, begutachtet und die Pläne mit den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort verglichen. Erschwerend hinzu kam die laufende Flurbereinigung und die damit verbundene Veränderung der Eigentumsverhältnisse.
Im Ergebnis liegt der Gemeinde nun ein Ökokontokonzept mit insgesamt 68 Maßnahmen vor, die bei Realisierung rund 1.400.000 Ökopunkte bringen könnten. Davon entfallen allein rund 900.000 auf den Forstbereich. Die Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit allen Beteiligten wir Forst und dem Landratsamt abgestimmt.

Es ist nun die Aufgabe des Gemeinderats, über die Priorisierung der Maßnahmen zu entscheiden. Der Öffentlichkeit wird das Ökokontokonzept in einer der kommenden Gemeinderatssitzungen vorgestellt.

Grüner Strom für Kindergarten Don Bosco (28. März 2019)

Der Kindergarten Don Bosco wurde im Jahr 2018 baulich um zwei Gruppen für die Kleinkindbetreuung erweitert. In diesem Zuge wurde auf dem Dach des Altgebäudes und Anbaus eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 51,46 kWp installiert. Zur Erhöhung des Eigenverbrauchs wurde ein Lithium-Stromspeicher mit einer nutzbaren Speicherkapazität von 20,48 kWh eingerichtet. Der Speicher wurde vom Land Baden-Württemberg im Rahmen der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft über die Förderung netzdienlicher Photovoltaik-Batteriespeicher mit einem Gesamtbetrag von 8.450 Euro gefördert. Die Anlage ist am 16.10.2018 in Betrieb gegangen. Die aktuelle Leistung, der Gesamtertrag und die CO²-Einsparung kann über eine Display am Eingang des Kindergartens jederzeit eingesehen werden. Das Display wurde vom Bund im Rahmen des Förderprogramms zur Nutzung erneuerbarer Energien nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit einem Gesamtbetrag von 1.200 Euro gefördert.Datenblatt:Jährlicher Stromverbrauch:
14.000 kWh
Leistung PV-Anlage:
51,46 kWp
Anzahl Module:
166
Nutzbare Speicherkapazität:
20,48 kWh (Lithium)
Investitionskosten (netto):
68.000 Euro
Förderung:
9.650 Euro
Inbetriebnahme:
16.10.2018

MÖBS-Bürgermeister nun auch Mitglied der Friedensinitiative Mayors for Peace – Bürgermeister für Frieden (20. März 2019)

Seit 2019 sind die MÖBS-Bürgermeister Dietmar Späth, Frank Kiefer, Constantin Braun und Siegfried Schaaf nun auch Mitglied der im Jahre 1982 vom Bürgermeister der Stadt Hiroshima/ Japan Friedensorganisation. Deren Ziel ist es, mit Hinblick auf die traumatischen Ereignisse des Atomwaffeneinsatzes in Hiroshima und Nagasaki  im Jahre 1945 die Verbreitung von nuklearen Waffen zu verhindern und möglichst die Abschaffung zu erreichen.
1991 wurden die Mayors for Peace vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation registriert.
Inzwischen gehören dem Netzwerk über 7500 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an. In Deutschland sind etwa 600 Mitglieder dem Bündnis beigetreten, hier in der Region auch Rastatt, Bühl, Gaggenau und Baden-Baden.
Hiroshimas Bürgermeister Kazumi Matsui hieß die MÖBS-Kollegen nun in einem persönlichen Anschreiben Willkommen und dankte für die Unterstützung.
Unterstützt wird diese Initiative in unserer Region  auch von dem in Verein Basis für Frieden e.V. mit Sitz in Muggensturm.
 

 
Text der Urkunde:
 
Bürgermeister für Frieden
 
Bescheinigung der Mitgliedschaft
 
Wir bestätigen Ihrer Gemeinde hiermit die Mitgliedschaft in der Vereinigung der Bürgermeister für den Frieden.
 
Wir verpflichten uns, alle Anstrengungen zu unternehmen, um städteverbindende Solidarität zu schaffen, die nationale Grenzen und ideologische Unterschiede überschreitet, um unser Ziel der vollständigen Abschaffung von Atomwaffen zu erreichen und ein Wiederauftreten der Tragödien von Hiroshima und Nagasaki zu verhindern.
 
Hiroshima, 1. Januar 2019
Katsumi Matsui
Bürgermeister
Präsident von Bürgermeister für Frieden
 
 
 
Hier das persönliche  Anschreiben von Bürgermeister Kazumi Matsui an Herrn Bürgermeister Frank Kiefer
 
 
„ Lieber Herr Bürgermeister Kiefer,
 
Ich hoffe, dieser Brief erreicht Sie bei guter Gesundheit.
 
Ich bin zutiefst dankbar über Ihre Entscheidung, Mitglied bei unserer Organisation Bürgermeister für Frieden zu werden und es ist mir eine Freude, Ihre Gemeinde Willkommen zu heißen. Die Mitglieds-Bescheinigung ist diesem Schreiben angeschlossen.
 
Ich freue mich auf Ihre Beteiligung bei den Aktivitäten unserer Organisation, gerade auch hinsichtlich der „ Visions Kampagne 2020“. Wir brauchen Ihre Hilfe um eine freidliche Welt ohne Nukleare Waffen zu erreichen. Besonders verbunden wären wir Ihnen, wenn Sie weitere Bürgermeister in Ihrer Region oder auch der Partnerstädte für unsere Friedensinitiative gewinnen könnten. Desweiteren hoffen wir, dass Sie die Möglichkeit finden, ihre Regierung zu drängen sich für die Abschaffung der Nuklearen Waffen einzusetzen.
 
Wir befinden uns an einem kritischen Wendepunkt in der Bemühung,  uns von der Nuklearen Bedrohung zu befreien.
 
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit, für ein gesundes Wachstum und Wohlstand für Ihre Gemeinde
 
Herzlichst Ihr
 
Kazumi Matsui
Bürgermeister von Hiroshima
Präsident von Bürgermeister für Frieden „

Zahlreiche Baustellen rund um Ötigheim (20. März 2019)

Bereits seit einigen Monaten laufen die Sanierungsarbeiten in der Rastatter Straße. Diese werden in den nächsten Wochen abgeschlossen.
Parallel laufen weitere Projekte und Baustellen rund um Ötigheim, die nach Abschluss eine erhebliche Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur mit sich bringen werden.
 
Wir bitten die vorhandenen Beeinträchtigungen zu entschuldigen und danken allen Betroffenen für Ihr Verständnis.
 
 
Neuer Gehweg in Richtung Brüchelwaldschule/Brüchelwaldhalle
 
Aktuell befindet sich auf der Zufahrtsstraße (Am Tellplatzweg) in Richtung Brüchelwaldschule/Brüchelwaldhalle kein Gehweg. Dies führte in der Vergangenheit teilweise zur Gefährdung von Fußgängern und Kindern, die mit Ihrem Fahrrad noch die Gehwege benutzen müssen. Mit der Schaffung eines separaten Gehweges in diesem Bereich wird die Sicherheit für Fußgänger und Kinder auf dem Fahrrad erheblich verbessert.
 
 
Neuer Radweg entlang des Gewerbegebietes an der alten B 36
 
Die Arbeiten zur Schaffung eines Radweges entlang des Gewerbegebietes an der ehemaligen B36 laufen auf Hochtouren und liegen voll im Zeitplan. Aktuell wird der Unterbau für die Fahrbahn eingebaut. Die Maßnahme wurde in das Förderprogramm für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) aufgenommen und wird zu 50% vom Land Baden-Württemberg bezuschusst. Damit wird der langersehnte Lückenschluss entlang der alten B36 für Radfahrer endlich realisiert.
 

Ausbau der K3718 zwischen B3 und B 36
 
Die Arbeiten zum Ausbau der K3718 und B36 hat in dieser Woche begonnen. Der Ausbau der Straße und des Rad- und Wirtschaftswegs erstreckt sich auf eine Länge von rd. 770 m, der Ausbau der B 3 im Bereich der Einmündung umfasst eine Länge von rd. 240 m. Die Fahrbahn wird auf eine Breite von 6,0 m ausgebaut, der Rad- und Wirtschaftsweg ist 3,0 m breit. Zwischen Fahrbahn und Rad- und Wirtschaftsweg liegt ein Trennstreifen von 1,75 m Breite.
 
Es ist eine Bauzeit von rd. 5 bis 6 Monaten geplant, so dass die Bauarbeiten voraussichtlich Ende September 2019 abgeschlossen werden können.
 
Für den ersten Bauabschnitt ist es erforderlich, die K 3718 zwischen der B 36 und der Robert-Bosch-Straße ab Montag, 18. März 2019, 8:00 Uhr bis voraussichtlich Juli 2019 für den Verkehr voll zu sperren.
 
Die Gemeinde Ötigheim ist sehr froh über den Ausbau und Lückenschluss der K3718/B3 der eine erhebliche Verbesserung für alle Nutzer darstellt.
 
 
Erweiterung Firma Hartmann im Industriegebiet an der B3
 
Im Industriegebiet an der B3 entsteht aktuell ein neues Logistikzentrums mit 4 Hallen. Hiervon zwei Hallen als Stahlcoillager und zwei weitere Hallen als Lager für Industriegüter, sowie dem Einbau von Büros und Sozialräumen im OG

Delegation aus Gabicce Mare zu Gast in Ötigheim (13. März 2019)

Eine Delegation aus unserer italienischen Partnergemeinde Gabicce Mare besuchte vom 22. bis 24.02.2019 Ötigheim. An der Spitze mit Bürgermeister Domenico Pascuzzi, Alt-Bürgermeisterin Bruna Tacci und weiteren Vertretern des Kommunalparlaments standen der gemeinsame Austausch und das Kennenlernen von Ötigheim und der Region im Mittelpunkt der Reise.
 
Den Schwerpunkt bildetet eine Ortsrundfahrt durch Ötigheim mit den markantesten Punkten, eine Besichtigung unserer Freilichtbühne und die Teilnahme am Ötigheimer Narrensprung, bei der sich unserer italienische Gäste, ausgestattet durch die Volksschauspiele Ötigheim, in einer „Schwarzwälder-Tracht“ unter die zahlreichen Narren mischte.
 
Ferner wurde auf Einladung von Gemeinderat Hans Hofmann das Casino in Baden-Baden besucht und die badische Bierbraukunst in Karlsruhe näher betrachtet.
 
Mit vielfältigen Eindrücken rund um Ötigheim brachen unsere italienischen Freunde am Montag zur Heimreise auf.
 
Arrivederci bis Juni in Gabicce Mare.

Bürgermeister der Umlandgemeinden und Rastatts OB unterzeichnen Vereinbarung für Gemeinsamen Gutachterausschuss (20. Februar 2019)

Neun Unterschriften für ein wichtiges Gemeinschaftswirken: Am Donnerstag, 14. Februar, unterzeichneten Rastatts Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und die Bürgermeisterin und Bürgermeister aus Au am Rhein, Bietigheim, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Iffezheim, Muggensturm, Ötigheim und Steinmauern die öffentlich-rechtliche Vereinbarung für den "Gemeinsamen Gutachterausschuss bei der Großen Kreisstadt Rastatt" im Historischen Rathaus in Rastatt. Damit ist ein weiterer Meilenstein erreicht, dass der neue gemeinsame Gutachterausschuss zum 1. April 2019 seine Arbeit aufnehmen kann. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rastatt und aller Mitgliedsgemeinden haben ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, sich direkt an die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Rathaus Herrenstraße 15 zu wenden, wenn sie ein Verkehrswertgutachten für eine Immobilie oder Bodenrichtwertangaben benötigen.


In den vergangenen Monaten hatten die Gemeinderäte der beteiligten Kommunen mit Grundsatzbeschlüssen der Bildung des gemeinsamen Ausschusses zugestimmt. Diese Entscheidung war in Rastatt am 22. Oktober 2018 einstimmig getroffen worden. Ebenfalls einstimmig hatte der Rastatter Gemeinderat am 28. Januar 2019 grünes Licht für die Inhalte der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung gegeben. Die nun von den Bürgermeistern unterschriebene Vereinbarung wird dem Regierungspräsidium Karlsruhe zur Genehmigung vorgelegt. Anschließend folgt die Benennung der Gutachterinnen und Gutachter aus den jeweiligen Kommunen. In dem Gremium werden insgesamt 23 Gutachter vertreten sein. Die Geschäftsführung des Gutachterausschusses hat bereits seit Oktober, als Mitarbeiter der Stadt Rastatt, Ralf Buchholz inne. Er ist Vermessungsingenieur, Diplom-Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken und Immobiliengutachter.


Nötig und höchst sinnvoll geworden ist die Bildung des Gemeinsamen Gutachterausschusses, weil sich die rechtlichen Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg beim Erbschaftssteuer- und Bewertungsrecht oder bei der Grundsteuer geändert haben. So sind circa 1.000 Kaufverträge empfohlen, um Rechtssicherheit bei der Ermittlung der Bodenrichtwerte zu haben. Für einzelne Gemeinden ist dies eine kaum zu erreichende Größe, mit dem Zusammenschluss wird daraus jedoch eine bewältigbare Aufgabe.

Verbesserung der Versorgungssicherheit im Bereich der Wasserversorgung durch interkommunale Zusammenarbeit - Bau eines gemeinsamen Wasserwerks mit der eneREGIO GmbH (20. Februar 2019)

Die öffentliche Wasserversorgung ist eine kommunale Pflichtaufgabe. 74 Prozent des Trinkwasseraufkommens in Deutschland werden aus dem Grundwasser entnommen. Auch in Ötigheim ist das Grundwasser die Basis für die Trinkwasserversorgung. Die Belastung des Grundwassers in Deutschland nimmt durch vom Menschen verursachte Verunreinigungen (u. a. PFC, Nitrat, Medikamente, Hormone) immer mehr zu. Daher entscheiden sich immer mehr Gemeinden dazu, eine Ersatzwasserversorgung aufzubauen um die Wasserversorgung der Gemeinde sicherzustellen.

Die Gemeinde Ötigheim untersucht bereits seit vielen Jahren den Aufbau einer wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Ersatzwasserversorgung. Aufgrund der PFC-Belastung in der Region hat das Thema in den letzten beiden Jahren zunehmend Fahrt aufgenommen. Nach der Prüfung vieler verschiedener Varianten hat sich eine Variante als die pragmatischste und wirtschaftlichste Variante herausgestellt.

Diese sieht vor, dass die Gemeinde Ötigheim und die eneREGIO GmbH aus Muggensturm auf Gemarkung Ötigheim ein neues gemeinsames Wasserwerk inkl. Speicherbehälter und Aufbereitungsanlage errichten. Ziel der Maßnahme ist es, die Wasserversorgung der Gemeinden Muggensturm und Ötigheim mittels einer interkommunalen Vernetzung sicherzustellen. Die Versorgungssicherheit hat dabei höchste Priorität. Durch den Bau eines gemeinsamen Wasserwerkes ergeben sich zudem erhebliche Einsparungen bei den Investitionskosten sowie langfristige Einsparungen bei den Betriebs- und Wartungskosten.

Die Gesamtkosten des Projektes betragen nach der vorliegenden Kostenschätzung 5.409.000 Euro. Davon entfallen 1.625.000 Euro auf die Gemeinde Ötigheim und 3.785.000 Euro auf die eneREGIO GmbH. Für den Bau und Betrieb des gemeinsamen Wasserwerks soll eine GmbH errichtet werden, an der die Gemeinde Ötigheim und die eneREGIO GmbH analog der Investitionskosten beteiligt sind.

Mit dem Bau des gemeinsamen Wasserwerks erhalten die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen der Gemeinden Muggensturm und Ötigheim die maximale Versorgungssicherheit im Bereich der Wasserversorgung.
Der Gemeinderat hat dem Bau des gemeinsamen Wasserwerks in der öffentlichen Sitzung am 19.02.2019 zugestimmt. Im nächsten Schritt soll die Gesellschaft für den Bau und den Betrieb des Wasserwerks ausgegründet werden. Die Inbetriebnahme des Wasserwerks ist für das Jahr 2022 geplant.

Gemeindeverwaltung

Rathaus