Verbrennen von Gartenabfällen und Baumschnitt auf Streuobstwiesen nicht zulässig

Nichtgewerbliche Gartenabfälle und Baumschnitt auf dem Reisigsammelplatz entsorgen.

Alljährlich erreichen uns Anfragen bezüglich des Verbrennens von Gartenabfällen und Baumschnitt auf Streuobstwiesen oder im häuslichen Garten. Diese Frage ist grundsätzlich mit "Nein" zu beantworten. Das Verbrennen stellt sogar eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) besagt, dass Abfälle wenn möglich verwertet werden sollen. Die Äste und das Laub enthalten wertvolle Nährstoffe, die beim Verbrennen verloren gehen. Zudem wird Kohlendioxid freigesetzt, welches die Umwelt belastet und auch für uns Menschen gesundheitsgefährdend ist. Gerade nach dem langen und trockenen Sommer besteht zudem erhöhte Waldbrandgefahr. Ein Funkenflug kann daher schnell in einem großflächigen Feuer enden.

Das vorgeschriebene Verwertungsgebot lässt Ausnahmen der Beseitigung auf dem Grundstück nur in wenigen Fällen zu, wenn z.B. eine Pflanzenkrankheit vorliegt, das Gelände äußerst steil und schwer zugänglich ist oder eine Unzumutbarkeit aus einem anderen Grund vorliegt.

In allen anderen Fällen muss der Pflanzenschnitt durch z.B. Häckseln, Mulchen und Kompostieren auf dem eigenen Grundstück verwertet werden oder auf kommunalen oder privatwirtschaftlichen Grünabfallsammelplätzen entsorgt werden.

In der Gemeinde Ötigheim können Sie Ihre nichtgewerblichen Gartenabfälle und Ihren Baumschnitt auf dem Reisigsammelplatz im Gewann Bruch entsorgen.

(Erstellt am 04. Dezember 2020)

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