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Zehn Kommunen aus der Region auf dem Weg ins digitale Zeitalter

Projekt RegioENERGIE wird bei Ideenwettbewerb des Landes finanziell gefördert

Wie kann sich eine Kommune für die digitale Zukunft fit machen? Das ist die Kernfrage des Konzepts, mit dem sich das landkreisübergreifende Projekt RegioENERGIE an dem Ideenwettbewerb "Digitale Zukunftskommune@bw" des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg beteiligte. Nun erhielten die Projektverantwortlichen aus den Händen von Innenminister Thomas Strobl eine Gewinnerurkunde. Damit wird die geplante Digitalisierungstrategie der zehn Netzwerkkommunen aus der Region gewürdigt und mit insgesamt 45.000 EUR gefördert.
Neben RegioENERGIE zählen auch die vier Städte Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigsburg und Ulm sowie ein Verbund um die Landkreise Biberach, Böblingen, Karlsruhe, Konstanz und Tuttlingen sowie 50 weitere Kommunen in Baden-Württemberg zu den Preisträgern.
Ein wesentliches Projektziel ist es nun, innerhalb von 10 Monaten in den RegioENERGIE-Kommunen möglichst viele werthaltige Ideen für die digitale Zukunftskommune zu sammeln und in konkrete Lösungsvorschläge münden zu lassen. Mit dieser Digitalisierungsstrategie wird RegioENERGIE in die zweite Phase des Wettbewerbs eintreten. Von der Landesregierung werden dann unter den eingereichten Vorschlägen der anderen Preisträger mindestens vier Gewinner ausgewählt, die zusätzliche Mittel für die Umsetzung konkreter Pilotvorhaben von insgesamt 400.000 EUR erhalten sollen. 
Diese zusätzlich geförderten Pilotverhaben sind dann als Blaupause für die digitale Transformation der Kommunen im ländlichen Raum zu sehen. Nur so wird es den kleineren Kommunen gelingen, ihren Bürgern und den ortsansässigen Industrie- und Gewerbeunternehmen ein zukunftsfähiges Umfeld zu bieten.
Unter dem Slogan "Wir packen's an" starteten Ende 2014 zehn Kommunen aus der Region das Projekt "RegioENERGIE". Es ist ein Zusammenschluss der Kommunen Au am Rhein, Bietigheim, Bischweier, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Kuppenheim, Malsch, Muggensturm, Ötigheim und Steinmauern, um sich gemeinsam für einen energiewirtschaftlichen und infrastrukturellen Fortschritt in der Region engagieren. Die Bürgermeister der RegioENERGIE-Kommunen sehen in dem Projekt keine befristete Zusammenarbeit, sondern eine langfristige interkommunale Plattform für ein gemeinsames, nachhaltiges und zukunftsorientiertes vernetztes Handeln. Dafür werden die Bereiche Mobilität, Infrastruktur und Energieeffizienz ganzheitlich auf Verbesserungsmöglichkeiten analysiert. Dadurch soll der demografische Wandel positiv beeinflusst und die Attraktivität des ländlichen Raumes gestärkt werden. Wegbegleitende Partner im Projekt sind die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
 
 
Weitere Informationen unter http://regioenergie-netzwerk.de/