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Gemeinde Ötigheim
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Elektromobilität

Gemeinde investiert in die Mobilität der Zukunft

Langfristig soll der Straßenverkehr in Deutschland unabhängig vom Öl werden. Denn Öl ist eine Ressource, die bald erschöpft ist und bei der Verbrennung eine große Menge CO2 erzeugt. Eine zentrale Herausforderung für die Mobilität ist es deshalb, effizienten und alternativen Antriebsformen und Kraftstoffen zum Durchbruch zu verhelfen. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Bis 2030 sechs Millionen. Hierfür wird eine flächendeckende Ladeinfrastruktur benötigt. Derzeit entstehen zahlreiche Ladesäulen entlang den Autobahnen. In der Fläche und insbesondere im ländlichen Bereich sucht man jedoch vergeblich nach einer Ladesäule.
 
Das Energieeffizienznetzwerk RegioENERGIE nimmt sich der Sache an und hat nach einer öffentlichen Ausschreibung die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit der Erstellung eines Elektromobilitätskonzeptes für die zehn RegioENERGIE-Kommunen zu einem Gesamtpreis von 65.000 Euro beauftragt. Zu diesen Kommunen gehört auch Ötigheim. Mit der Erstellung des Elektromobilitätskonzepts wird das Ziel verfolgt, das Thema Elektromobilität in Bezug auf Ladeinfrastrukturen und Fahrzeugflotte in den RegioENERGIE-Kommunen zu verankern und zu verstetigen. Dabei sollen die Bewohner hinsichtlich der Potenziale, welche das Themenfeld Elektromobilität bietet, sensibilisiert werden. Für die Erstellung des Konzeptes erhält das Netzwerk eine Förderung aus der Förderrichtlinie Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Höhe von 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Das Konzept soll bis Ende des Jahres 2018 fertiggestellt werden.


Informationsveranstaltung am 25.04.2018 im Gemeindehaus Alte Schule

Am 25.04.2018 hatten die Bürgerinnen und Bürger auf dem Parkplatz des Gemeindehaus Alte Schule die Möglichkeit Elektrofahrzeuge verschiedener Hersteller zu besichtigen.

Anschließend wurde im Saal 5/6 des Gemeindehaus Alte Schule die Motivation zur Erstellung und das Konzept an sich vorgestellt. Weiterhin erfolgte eine Auseinandersetzung mit dem Thema Elektromobilität. Diese umfasste sowohl die Fahrzeug- als auch die Ladetechnologie. In einem zweiten Teil der Präsentation wurde auf die Bilanz im Verkehrsbereich der Kommune eingegangen. Ein weiterer Abschnitt beschäftigte sich mit neuen Mobilitätsformen und der Kombination von Verkehrsmitteln.

In der abschließenden Dialogphase konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwangloser Form Ihre Ideen und Anregungen vorbringen und diese mit den anderen Anwesenden gemeinsam erörtern, ggf. zusammenführen, neue Erkenntnisse gewinnen und die eigenen Ideen weiterentwickeln.

Typ Name Datum Größe
pdf Protokoll Informationsveranstaltung Ötigheim.pdf 07.05.2018 5,331 MB


Ladesäule vor dem Rathaus

In einem ersten Schritt hat die Gemeinde Ötigheim vor dem Rathaus eine Ladesäule mit zwei Ladenmöglichkeiten errichtet. Die Ladesäule wird über die gemeindeeigene Photovoltaikanlage auf dem Rathaus und den vorhandenen Stromspeichern versorgt. Damit können die Fahrzeuge zu einem großen Teil mit Solarstrom beladen werden. Das Laden der Fahrzeuge ist derzeit kostenlos. Hiermit möchte die Gemeinde einen Anreiz zum Umstieg auf Elektromobilität bieten.