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Wasserwerte

Das Trinkwasser wird von den Stadtwerken Karlsruhe in regelmäßigen Abständen durch Probeentnahmen untersucht. Die Wasserqualität in Ötigheim ist insgesamt sehr gut. Im Folgenden sind die wesentlichen Ergebnisse aus den zuletzt durchgeführten Qualitätsuntersuchungen dargestellt.

Brunnen 1

Untersuchung auf Nitrat (Februar 2017)
Mit 8,9 mg/l weist der Brunnen eine geringere Nitratkonzentration wie letztes Jahr (10,6 mg/l) auf. Der Nitratgehalt kann aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung, Düngemaßnahmen und wechselnder klimatischer Bedingungen zeitlich stark schwanken.

Umfassende Trinkwasseruntersuchung (Februar 2016)
Alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung sind eingehalten. Die mikrobiologischen Befunde sind einwandfrei. Das Rohwasser weist kaum Trübstoffe auf. Es ist gleich bleibend leicht Kalk lösend. Das Wasser weist eine Gesamthärte von 2,91 mmol/l (16,3°dH) auf und ist damit dem Härtebereich „hart“ nach dem deutschen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz zuzuordnen. Mit 10,6 mg/l weist der Brunnen 2 ungefähr die gleiche Nitrat-Konzentration wie im Vorjahr (10,1 mg/l) auf. Aufgrund der Nitratkonzentration im Rohwasser der Trinkwasserförderung ist das Wasserschutzgebiet als Normalgebiet einzustufen. 
Der Gesamtgehalt an organischem Kohlenstoff ist mit 0,44 mg/l TOC niedrig. Schwermetalle (außer Uran) sowie Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW, inkl. Trihalogenmethane) und Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind in der Probe nicht nachzuweisen. Das geogen bedingte Uran ist wie im Vorjahr mit 0,8 µg/l nachzuweisen, was einem für Baden-Württemberg sehr niedrigen Wert entspricht und auch weit unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 10 µg/l liegt. An Wirkstoffen zur Pflanzbehandlung und Schädlingsbekämpfung und deren Metaboliten sind lediglich sehr geringe Spuren des als „nicht relevant“ (da nicht toxisch) eingestuften Abbauproduktes N,N-Dimethylsulfamid nachzuweisen, die mit 0,030 µg/l weit unter dem dauerhaft duldbaren Gesundheitlichen-Orientierungswert (GOW) des Umweltbundesamtes von 1 µg/l liegen. Dieses Pflanzenschutzmittel-Abbauprodukt ist in Baden-Württemberg im Grundwasser häufig nachweisbar.

Übersicht Umfassende Trinkwasseruntersuchung Brunnen 1 (131,6 KB)

Brunnen 2

Umfassende Trinkwasseruntersuchung (Februar 2017)
Alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung sind eingehalten. Die mikrobiologischen Befunde sind einwandfrei. Das Rohwasser weist kaum Trübstoffe auf. Es ist gleich bleibend leicht Kalk lösend. Es weist eine Gesamthärte von 2,91 mmol/l (15,4°dH) auf und ist demnach dem Härtebereich „hart“ nach dem deutschem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz zuzuordnen. Mit 14,6 mg/l weist der Brunnen 2 eine um ca. 4 mg höhere Nitrat-Konzentration gegenüber dem Vorjahr (10,3 mg/l) auf. Diese Werte liegen aber alle in einem für den Brunnen typischen Schwankungsband. Aufgrund der Nitratkonzentration im Rohwasser der Trinkwasserförderung ist das Wasserschutzgebiet als Nitrat-Normalgebiet einzustufen. Der Gesamtgehalt an organischem Kohlenstoff ist mit 0,43 mg/l TOC niedrig. Schwermetalle (außer Uran) sowie leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW inkl. Trihalogenmethane) und Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind in der Probe nicht nachzuweisen. Das geogen bedingte Uran ist auch diesjährig mit 0,8 µg/l nachzuweisen, was einem für Baden-Württemberg sehr niedrigen Wert entspricht und auch weit unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 10 µg/l liegt. An Wirkstoffen zur Pflanzenbehandlung und Schädlingsbekämpfung und deren Metabolite sind lediglich sehr geringe Spuren des als „nicht relevant“ (da nicht toxisch) eingestuften Abbauprodukts N,N-Dimethylsulfamid nachtzuweisen, die mit 0,016 µg/l weit unter dem dauerhaft duldbaren gesundheitlichen Orientierungswert (GOW) des Umweltbundesamtes von 1µg/l liegen. Dieses Pflanzenschutzmittel-Abbauprodukt ist in Baden-Württemberg im Grundwasser häufig nachweisbar.
 

Übersicht Umfassende Trinkwasseruntersuchung Brunnen 2
(114,4 KB)

Untersuchung auf Nitrat und pharmazeutische Wirkstoffe (Februar 2016)
Mit 10,3 mg/l weist der Brunnen eine deutlich geringere Nitratkonzentration wie letztes Jahr auf
(16,3 mg/l). Der Nitratgehalt kann aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung, Düngemaßnahmen und wechselnder klimatischer Bedingungenzeitlich stark schwanken.